Präsentation der Lernergebnisse „LearnIT“ an der Max-Eyth-Schule

Seit Beginn des Jahres 2015 ist die Max-Eyth-Schule am Projekt „LearnIT“ (Learning tools and routes for Individual Training) beteiligt. Am Donnerstag, 11.05.2017 wurden nun im Rahmen einer großen Disseminations-Veranstaltung die Ergebnisse des Projektes, das zum Ende Juni 2017 ausläuft, vorgestellt. Zahlreiche Ausbilder unserer dualen Partner sind der Einladung gefolgt, wofür wir uns ganz herzlich bedanken.

Mit interessanten Gedanken zum Thema Lernen und Bildung wurde die Veranstaltung von unserer Schulleiterin Frau OStDr’in Anne Gsell eröffnet. Mit einem ebenso interessanten und wertschätzenden Beitrag zum Thema „ ERASMUS+ – Gemeinsames Lernen in Europa“ wurde die Veranstaltung durch den Vertreter des Kultusministeriums Baden-Württemberg, Herrn Ministerialrat Siegmut Keller fortgesetzt (siehe nachfolgend). Hierfür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken!

In einem weiteren Beitrag wurde zunächst noch einmal das Projekt ausführlich vorgestellt: Im Projekt LearnIT haben sich Partner aus vier verschiedenen europäischen Ländern (Portugal, Deutschland, Finnland und Spanien) zusammengefunden. Ziel war es, am Beispiel der CNC-Ausbildung unter Beachtung von ECVET-Prinzipien (näheres dazu siehe unter: https://www.na-bibb.de/erasmus-berufsbildung/mobilitaet/ecvet-und-qualitaet/) gemeinsam neue, möglichst flexible und moderne Lernmethoden und –wege zu entwickeln. Im Rahmen des Projektes wurden zunächst gemeinsame Lerninhalte (learning outcome) definiert. Im nächsten Schritt wurden Pflichtenhefte für die zu erstellenden Lernaktivitäten, -methoden und -materialien etc. erarbeitet und realisiert. Hierbei wurde ein Konzept für eine völlig neue Werk­stattumgebung entworfen, welches beim Projektpartner in Lissabon (Portugal) umgesetzt wurde. Im Rahmen eines Pilotkurses mit Teilnehmern aus allen beteiligten Ländern wurde dieses Konzept getestet und an­schließend evaluiert. Die am Pilotkurs beteiligten Auszubildenden sowie der begleitende Kollege der MES haben an dieser Stelle ebenfalls ihre Erfahrungen geschildert.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit der Gelegenheit zu weiterem Erfahrungsaus­tausch mit allen Beteiligten hatten die Gäste am Nachmittag die Gelegenheit, selbst zu testen: Wie schon erwähnt, wurde im Rahmen des Projektes exemplarisch für zwei Lerneinheiten („CNC-Programmierung“ sowie „Einrichten und Bedienen von CNC-Maschinen“) umfassendes Lernmaterial erarbeitet. Hierbei sind unter anderem auch umfassende E-Learning-Bausteine mit zahlreichen Kontrollfragen und abschließender Bewertung des Lernfortschritts entstanden, die auf der Basis der Moodle-Plattform laufen. Zahlreiche Tagungsteilnehmer haben die Gelegenheit genutzt und diese Bausteine selbst getestet.

Die Rückmeldung dazu war äußerst positiv und einige unserer dualen Partner sind sehr daran interessiert, diese Bausteine auch in der betrieblichen Ausbildung mit einzusetzen. Gemeinsam werden wir in den nächsten Monaten nach Wegen suchen, diese Bausteine in unseren Unterricht zu integrieren und damit ein flexibleres und gegenseitig ergänzendes Lernen im Betrieb und in der Schule zu ermöglichen.

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